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5 Diäten im Test - Teil 2

Diäten halten nicht immer, was sie versprechen. KiloCoach™ hat sich einige Abnehmkonzepte genauer angesehen.

Autor: Sylvia Neubauer

Veröffentlicht: 03.02.2014 | 00:00

(© viperagp - Fotolia.com)
(© viperagp - Fotolia.com)

Almased Diät

Die Almased Diät baut auf einem vierteiligen Konzept auf. Reguläre Mahlzeiten werden entweder ganz oder teilweise durch Shakes ersetzt. Die Hauptbestandteile sind Honig, Joghurt und Soja. Zusätzlich wird das Getränkepulver mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Je nach vorherrschender Abnehm-Phase stehen entweder nur Shakes oder angereicherte Getränke in Kombination mit „normalen“, jedoch kohlenhydratarmen Mahlzeiten an der Tagesordnung.

Vorteile: Die Almased Diät lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Das Getränkepulver braucht nur mit Wasser vermengt werden - zeitsparend und aufgrund des niedrigen Kaloriengehalts (230kcal pro Getränk) auch sehr effektiv. Nicht irrelevant: Bei herkömmlichen Diäten kommt es relativ bald zum Muskelabbau, der sich negativ auf die Gewichtshaltung auswirken kann. Proteine wirken diesem Prozess entgegen. Nicht neu, zumal viele low-carb-Diäten auf diesem Effekt aufbauen.

Nachteile: Als langfristige Form der Gewichtsabnahme taugt diese Diät definitiv nicht. Ein Grund dafür: Es kommt zu keiner nachhaltigen Ernährungsumstellung. Durch die Verabreichung von Shakes bleibt der notwendige Lerneffekt aus. Die Wahrscheinlichkeit, in alte Essmuster zurück zu fallen ist groß.

Monodiät / Crashdiät

Berühmte Vertreter für Monodiäten sind die Kartoffeldiät, die Reisdiät, die Ananasdiät, Saftfasten, oder die Zitronensaftkur. Alle Diätformen haben eines gemein: Sie gestatten über den Zeitraum von einem bis mehreren Tagen ausschließlich ein bestimmtes Nahrungsmittel. Die Ananasdiät verspricht darüber eine fettverbrennende Wirkung. In der Frucht enthaltene Enzyme sollen die Fettreserven dezimieren. Die Betonung liegt hierbei auf „sollen“.

Vorteile: Durch die reduzierte Kalorienzufuhr kommt es zu einer sehr raschen Gewichtsabnahme.

Nachteile: Der Gewichtsverlust ist eher subjektiv, zumal in erster Linie Wasser ausgeschieden wird. Die Fettdepots bleiben dabei unangetastet. Einseitige Radikalernährung führen zudem rasch zu Nährstoffdefiziten. Ein Jojo-Effekt vorprogrammiert.

Paleo – Diät

Die Ausgangshypothese der sogenannten Steinzeitdiät beruht auf der Annahme, dass sich das Erbgut des Menschen seit der Steinzeit nicht verändert hat. An diese These anknüpfend erlaubt die Paleo-Diät nur Lebensmittel, die bereits in der Steinzeit konsumiert wurden. Nachdem es damals weder Ackerbau noch Viehzucht gab, werden sowohl Getreide und daraus hergestellte Produkte als auch Milchprodukte vom Speiseplan verbannt. Auf der Liste der erlaubten Lebensmittel stehen Fisch, Meeresfrüchte, Wild, Eier, Obst, Gemüse, Kräuter, Pilze, Nüsse und Honig.

Vorteile: Bei der Paleo-Ernährung wird auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichtet. Positiv daran ist, dass man auf diese Weise weniger Zusatzstoffe zu sich nimmt, die bei empfindlichen Menschen zu Unverträglichkeitsreaktionen führen können. Das Bevorzugen von frischen Lebensmitteln wirkt sich in jedem Fall förderlich auf die Gesundheit aus.

Nachteile: Ganz korrekt ist die Theorie des unveränderten, menschlichen Erbguts nicht. So hat der Mensch im Laufe der Evolution beispielsweise ein Enzym entwickelt, das für die Verdauung von Milchproteinen verantwortlich ist. Ein entscheidender Nachteil ist auch der zwingende Aspekt der Frische und die teilweise unmögliche Integrität in örtliche Gegebenheiten. Nicht jeder ist in der Lage, beispielsweise gänzlich frischen Fisch oder Ab-Hof-Fleisch zu beziehen.

Mit Medikamenten abnehmen / „Diätpillen“

Verschreibungspflichtige Medikamente wie Alli, Xenical und Reductil sollen das Abnehmen stark übergewichtiger Menschen erleichtern. Die Arzneien können dabei auf zwei unterschiedlichen Ebenen wirken: Der Wirkstoff Sibutramin dämpft den Appetit direkt im Gehirn, ein anderer (Orlistat) hemmt die Fettaufnahme im Dünndarm.

Vorteile: Menschen mit einer krankhaften Adipositas profitieren unter Umständen von der abnehmfördernden Wirkung der Tabletten. Wichtig: Eine gleichzeitige Ernährungsumstellung ist dabei unbedingt erforderlich.

Nachteile: Wie fast alle Medikamente, haben auch jene aus der Gruppe der Diätpillen Nebenwirkungen. Teilweise fallen diese sehr unangenehm aus. Mögliche Nebenwirkungen des Wirkstoffes Sibutramin sind Verstopfung und erhöhter Blutdruck. Mögliche Nebenwirkungen des Wirkstoffes Orlistat: Fettstuhl und Blähungen

Schlank im Schlaf – Diät

Essen, ein bisschen schlafen und dabei abnehmen? Klingt vielversprechend, funktioniert auch – nur vielleicht nicht ganz nach gewünschter Assoziation. Was steckt tatsächlich dahinter? Vereinfacht ausgedrückt, soll das Hormon Insulin ausgetrickst werden, das (unter anderem) für eine Zu- oder Abnahme verantwortlich ist. Viele Snacks, süße Getränke und Speisen sowie ein kohlenhydratreiches Abendessen führen zu Insulinspitzen. Darüber freuen sich in erster Linie die Fettzellen. Die Schlank im Schlaf-Diät wirkt dem entgegen.

Eine Beschränkung auf 3 Mahlzeiten pro Tag soll die Fettverbrennung in den Fastenstunden anregen. In der Früh stehen Kohlenhydrate am Speiseplan das Mittagessen erlaubt einen flexiblen Mix aus Kohlenhydraten und Eiweiß. Ein herkömmliches Abendessen fällt aus. Stattdessen ist eine kleine eiweißhaltige Mahlzeit, wie z.B. eine Topfencreme gestattet. Der Grund: Reichhaltiges Essen behindert einen guten Schlaf, eine reibungslose Stoffwechselfunktion sicher stellt.

Vorteile: Die Ernährungsempfehlungen basieren auf den Grundlagen einer vollwertigen Mischkost. Zwei weitere Pluspunkte: Es sind weder Nahrungsmittel verboten, noch müssen Kalorien gezählt werden.

Nachteile: Die Schlank im Schlaf-Diät knüpft ein wenig an das Prinzip der Trennkost an, bei der eiweiß- und kohlenhydratreiche Lebensmittel getrennt verzehrt werden. Letztere basiert jedoch auf keiner fundierten wissenschaftlichen Grundlage. Manchen Menschen fällt es schwer, mit 3 Mahlzeiten pro Tag auszukommen. Ständiges Hungergefühl kann zu Essattacken führen.

 

Pepe Assistant

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