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5 Diäten im Test – Teil 1

Welche Diäten liegen derzeit im Trend? Sind sie empfehlenswert? KiloCoach™ hat gängige Abnehm-Konzepte unter die Lupe genommen.

Autor: Sylvia Neubauer

Veröffentlicht: 27.01.2014 | 00:00

(by-studio - Fotolia.com)
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Dukan Diät

Was haben Herzogin Kate, Gisele Bündchen und Penelope Cruz gemein? Richtig, sie schwören alle auf dieselbe Diät. Die Dukan-Diät ist quasi die große Schwester der Aktins-Diät. Beide orientieren sich am Low-Carb-Prinzip. Das bedeutet: Kohlenhydrathaltige Lebensmittel werden gänzlich vom Speiseplan gestrichen. Eiweiß darf es hingegen reichlich geben. So viel zum gemeinsamen Nenner beider Abnehmformen.

Die Dukan-Diät unterteilt sich darüber hinaus in 4 Phasen

• Die Angriffsphase, bei der ausschließlich 72 eiweißreiche Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch und Eier erlaubt sind.
• Die Stärkungsphase, bei der zusätzlich zur genannten Lebensmittelgruppe 28 zuckerarme Gemüsesorten erlaubt sind. Sie wird so lange eingehalten, bis das angestrebte Wunschgewicht erreicht ist.
• Die dritte Phase soll dem Jojo-Effekt entgegenwirken. In der sogenannten Konsolidierungsphase sind neben Eiweiß und Gemüse auch geringe Mengen Kohlenhydrate erlaubt.
• In der vierten und letzten Phase geht es um die Aufrechterhaltung des Gewichts. In der Erhaltungsphase gibt es keine strikten Verbote mehr. Eiweißreiche und fettarme Lebensmittel werden jedoch nach wie vor empfohlen. Genussmittel sollten nur in Ausnahmefällen am Speiseplan stehen. Neben Schokolade fallen auch Teigwaren und Kartoffeln in diese Kategorie.

Vorteile: Bei der Dukan-Diät kommt es zu einem sehr raschen Gewichtsverlust, der durchaus motivierend sein kann. Ein weiterer Pluspunkt: Speziell in der Anfangsphase bleiben gleich mehrere Kilos auf der Strecke. Zudem sättigt Eiweiß bei gleicher Kalorienmenge mehr als dieselbe Menge Kohlenhydrate. Hungergefühle haben so kaum eine Chance.

Nachteile: Ein großer Minuspunkt: Die Diät ist sehr einseitig. Insbesondere in der ersten und zweiten Phase manisfestieren sich durch die vitamin- und mineralstoffarme Kost leicht Mangelerscheinungen. Übermäßig proteinreiche Kost belastet zudem die Nieren. Ursache dafür: Der Körper baut die in Eiweiß enthaltenen Aminosäuren zu Harnstoff ab. Bei einer zu hohen Proteinaufnahme kann das Abbauprodukt nicht mehr aus dem Blut gefiltert und mit dem Urin abtransportiert werden – es kommt zur Überlastung der Nieren.

10 in 2

Das von Bernhard Ludwig entwickelte Konzept ist einfach. An einem Tag wird gegessen (1) am nächsten Tag wird gefastet (0). Innerhalb von 2 Tagen wechseln sich also Fastenperioden mit normalen Essenstagen ab. Wissenschaftler sprechen hierbei vom alternierenden Fasten. Wichtig ist: Auch an den Essenstagen sollte keine Völlerei stattfinden.

Vorteile: Manchen Menschen fällt es leichter gar nichts, denn weniger zu essen. Als vorteilhaft erweist sich auch, dass auf strikte, die Essensauswahl betreffende Vorgaben verzichtet wird. Prinzipiell sind alle Lebensmittel erlaubt – selbst das bei Diäten oft verpönte Schnitzel. In Tierversuchen hatte das alternierende Fasten positive Effekte auf den Organismus. Wissenschaftler erforschen derzeit, inwiefern dieser verjüngende Effekt auch auf den Menschen übertragbar ist.

Nachteile: Die Fastentage können unter Umständen zu Heißhungerattacken am nächsten Tag führen. Wer an einem Tag Kalorien spart und diese am darauffolgenden Tag in doppelter Menge zuführt wird von diesem Diätkonzept kaum profitieren. Offen bleibt auch die Frage, inwiefern das Programm nachhaltig umsetzbar ist.

Glyx-Diät

Der Glykämische Index gibt an, wie stark ein kohlenhydratreiches Lebensmittel Blutzucker und Insulinspiegel erhöht. Heftige Ausschläge des Insulinspiegels fördern die Fetteinlagerung. Daher sollen Lebensmittel mit einem hohen gIykämischen Index – so z.B. Zucker und Stärke - vermieden werden.

Vorteile: Die Diät beinhaltet sehr viel Obst und Gemüse, daneben unverarbeitete ballaststoffreiche Lebensmittel. Das Grundprinzip der Diät ist gut und entspricht einer vollwertigen Ernährung.

Nachteile: Reine GIyx-Diäten schenken fettreichen Speisen eine zu geringe Beachtung. Fettreiche Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index liefern viele Kalorien. Manche Glyx-Konzepte verbieten Kartoffeln und einige Obstsorten, was negativ zu bewerten ist.

Low Fat

Mit über neun Kalorien enthalten Fette gut doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate. Bei dieser Diät wird der Fettanteil erheblich reduziert und auf maximal 30 Prozent der verzehrten Kalorien beschränkt. Statt fettreichen Lebensmitteln wie Schokolade, Käse, Butter, Schlagobers und Co, darf man sich an vollwertigen Kohlenhydraten (Vollkornbrot, Obst und Gemüse) satt essen.

Vorteile: Studien zeigen, dass das Low Fat Konzept zum Abnehmen geeignet ist. Durch die ausgewogene Mischkost in Kombination mit dem reduzierten Fettanteil sind keine Nährstoffdefizite zu befürchten. Bei der Low Fat-Diät dürfen auch fettfreie Süßigkeiten (wie Gummibärchen) genascht werden.

Nachteile: Trotz des reduzierten Fettanteils, darf die Gesamtenergiemenge nicht außer Acht gelassen werden. Um beim Beispiel zu bleiben: 100g Gummibärchen liefern gut 350 Kalorien – trotz fehlender Fette.

Metabolic Balance

Bei der Metabolic Diät wird aufgrund von persönlichen Daten und bestimmten Blutparametern ein individueller Ernährungsplan erstellt. Hintergrund dazu: „Metabolic“ stammt vom englischen Begriff „Stoffwechsel“. Ziel des Ernährungskonzeptes ist es, den Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ein exaktes Abwiegen der empfohlenen Lebensmittel und ein strikter Verzicht auf Öle sind Teil des Plans. Speziell die ersten zwei von insgesamt vier Phasen verlangen eiserne Disziplin und gestatten keine Abweichungen.

Vorteile: Personen, die für Verhaltensänderungen strenge Regeln brauchen, profitieren von dieser Ernährungsphilosophie. Die geringe Energiezufuhr spiegelt sich bald in Form von verlorenen Kilos wider.

Nachteile: Eine Computersoftware ermittelt die für den jeweiligen Typus geeigneten Lebensmittel. Kulinarische Vorlieben werden dabei nicht berücksichtigt, was schnell zum Frust führen kann. Ebenso wenig ist die Diät alltagstauglich. Essenseinladungen sind mit dem Konzept kaum bis nicht kompatibel. Werden die Regeln gelockert, ist ein Jojo-Effekt vorprogrammiert.

Weiterführende Links

Sie wollen abnehmen? Doch Sie können nicht so recht starten? Erfahren Sie, wie Sie erste Schritte setzen:
>>> Abnehmen - wie starte ich?

Wie sind Almased Diät, Paleo Diät, Monodiäten, medikamentöses Abnehmen und die Schlank im Schlaf Diät zu bewerten?
>>> Diäten im Test - Teil 2

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