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10 Lebensmittel für das Herz!

Pflanzliche Lebensmittel haben nicht nur den Vorteil, dass sie meist wenig Fett und gar kein Cholesterin enthalten. Sie bieten darüber hinaus auch noch viele Stoffe, die den Stoffwechsel fördern, Entzündungen hemmen und sogar noch vor Krebs schützen. Zum Weltherztag haben wir die herzfreundlichsten Lebensmittel für Sie heraus gesucht!

Autor: Dr. Rosa Aspalter

Veröffentlicht: 13.10.2014 | 09:17

(© Voyagerix - Fotolia.com)
(© Voyagerix - Fotolia.com)

1.    Ananas

Die Ananas ist nicht nur eine wahre Vitaminbombe, ein guter Sattmacher und ein Stimmungsaufheller, sie beinhaltet auch Bromelain. Diese Substanz wirkt wie ein Enzym eiweißspaltend, es hilft bei Verdauungsproblemen, gegen Entzündungen und Schwellungen und schützt vor der Bildung von Blutgerinnseln.

2.    Äpfel

Die Schalen der Äpfel enthalten unlösliche Ballaststoffe, welche im Darm für flotte Verdauung und für weniger Cholesterinaufnahme sorgen. Das Fruchtfleisch des Apfels enthält viel Pektin. Das ist ein löslicher Ballaststoff, der sich positiv auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel auswirkt. Darüber hinaus haben Äpfel noch viele Antioxidantien, welche die Gefäße vor Langzeitschäden schützen

3.    Fetter Seefisch

Die wichtigen und herz-krauslaufschützenden langkettigen Omege-3-Fettsäuren kommen fast ausschließlich in fettreichem Seefisch vor. Das sind z.B. der Aal, Hering und Lachs. Thunfisch wird zu den mittelfettigen oder fettreichen Seefischen gezählt. Dorsch, Kabeljau und Scholle sind fettarm.

4.    Granatapfel

Der Granatapfel hat nicht nur eine starke symbolische Bedeutung, er ist ein wahres Gesundheitslabor. Er enthält viele Polyphenole, die die Blutgerinnung und das Krebswachstum hemmen. Eine ganze Palette verschiedener Polyphenole hemmt die Oxidierung des schlechten LDLs, die Entzündungszellen (Makrophagen) in den Gefäßwänden. Polyphenole senken den Blutdruck und konnten (bisher im Tierversuch) auch noch das Ansprechen auf Insulin verbessern. Aus dem Elagitanninen, einer Gruppe dieser Phenole, bilden Darmbakterien Urolithin A, das wiederum entzündungshemmend wirkt.
Genießen Sie sowohl optisch als auch mit dem Gaumen die Granatäpfelkörner auf Salaten, im Obstsalat oder in Form eines  Gläschens Granatapfelsaft!

5.    Hafer

Haferprodukten wird nachgesagt, eine angenehm belebende und aktivierende Wirkung zu haben. Im Vergleich  zu anderen Getreidearten hat Hafer einen etwas höheren Anteil an Fetten (ca. 7 statt 2-3%). Ein Großteil davon sind aber wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Weiters ist Hafer eines der calcium- und magnesiumreichsten Getreidearten, gemeinsam mit Quinoa und Amaranth.

6.    Hülsenfrüchte

Erbsen, Bohnen, Linsen und Sojabohnen haben nicht nur sehr viele Ballaststoffe, die die Cholesterinaufnahme im Darm hemmen, sie enthalten darüber hinaus auch noch Saponine. Saponine bilden unlösliche Komplexe mit dem Cholesterin im Darm und hemmen damit ebenfalls die Wiederaufnahme des körpereigenen Cholesterins oder die Aufnahme des mit der Nahrung zugeführten Cholesterins.

7.    Leinsamen

Leinsamen beinhaltet etwa 40% Fett. Rund 50% davon sind hochwertige Omega-3-Fettsäuren, die das LDL senken können. Die Lignane entfalten wiederum antioxidative Wirkung und der hohe Fasergehalt kurbelt die Verdauung so richtig an. Ein kleiner Löffel Leinsamenschrot ins Müsli, ein Brot, welches Leinsamen enthält, und sie sind versorgt!

8.    Nüsse

Nüsse, insbesondere Walnüsse, sind reich an Ballaststoffen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. In klinischen Studien zeigte sich aber ein Effekt, der noch größer war als es allein aus der Menge der positiven Fettsäuren erwartet werden konnte. Und in der Tat: Auch die Nüsse besitzen eine Reihe von Phenolen und Antioxidantien, welche unsere Gefäße schützen. Vermeiden sollten sie aber gesalzene Nüsse, da ein hoher Salzkonsum den Blutdruck wiederum ansteigen lassen kann.  

9.    Tee

Vor allem dem grünen Tee mit seinen Catechinen wird eine herzschützende Wirkung zugeschrieben. Verschiedene Teeinhaltsstoffe wie Theophylin und Flavonoide sollen den Blutdruck senken. Übrigens, auch dem Kaffee wurde herzschützende Wirkung nachgesagt. Die Datenlage ist allerdings wesentlich weniger gut und es dürften so hohe Dosen hierfür erforderlich sein, dass wiederum unser Nervenkostüm damit strapaziert wäre. Lieber also Tee trinken!

10.    Zwiebeln und Knoblauch

Zwiebelgewächse (also Zwiebeln, Lauch und vor allem Knoblauch) enthalten Sulfide. Das sind Substanzen, die die Cholesterinsynthese in der Leber senken. Die verantwortliche Substanz dafür ist das Alicin. Außerdem senken Sulfide noch den Blutdruck und haben eine aspirinähnliche Wirkung die das Verklumpen der weißen Blutplättchen und damit die Thrombusbildung hemmt.


Vielfalt statt Fadesse

Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie Pflanzen mittels ihrer vielen Inhaltsstoffe und auf sehr komplexe Weise auf unseren Körper einwirken. Über dieses so perfekt passende Zusammenspiel kann man immer wieder nur staunen. Lassen Sie sich daher diese Lebensmittel nach Lust und Laune schmecken! Erweitern, kombinieren und variieren Sie nach Belieben! Die Vielfalt macht es aus. Und genießen Sie den Umstand, dass sie damit besser versorgt sind als mit 1000 einzelnen Nahrungsergänzungsmitteln.




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