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10 Ernährungsmythen

Ernährungsempfehlungen gibt es viele. Fakt ist, dass viele Ernährungsmythen nicht wissenschaftlich belegt sind. So gibt es ein paar Lebensmittel, die verteufelt werden und anderen wird wiederum eine Wirkung zugesprochen, die dann ausbleibt. Was stimmt nun wirklich und was ist nur ein Mythos?

Autor: Lisa Baumgartner, BBSc

Veröffentlicht: 18.07.2019 | 13:37

1. Von frischem Brot bekommt man Bauchschmerzen 

Wer normalerweise keine Probleme mit seiner Verdauung hat, dem machen in der Regel weder frisches Brot noch warmes Gebäck etwas aus. Was in Einzelfällen zu Völlegefühl oder Blähungen führen kann, ist nicht, wie irrtümlicherweise immer wieder geglaubt wird, die Hefe im Teig, sondern eher das schnelle und übermäßige Essen von frischem Brot und Gebäck.

2. Nüsse machen schlauer

Nüsse sind zweifelsohne ein äußerst gesundes Lebensmittel. Sie liefern B-Vitamine, Zink, Selen und sind auch eine gute Quelle für eine Omega-3-Fettsäure, nämlich Alpha-Linolensäure. Omega-3-Fettsäuren sind besonders wichtig für die Entwicklung des Gehirns. Besonders Walnüsse und Mandeln können in dieser Hinsicht punkten. Intelligenter machen Nüsse jedoch nicht.

3. Kartoffeln machen dick

Kartoffeln sind generell kalorienarm. 100g Kartoffeln liefern ca. 70kcal. Werden diese gekocht oder im Ofen gebacken, sind sie eine gesunde Beilage. Frittiert oder mit Käse überbacken, sind sie kalorienreich und können zu einer Gewichtszunahme beitragen.

4. Rohkost ist vitaminreicher

Es stimmt, dass durch einige Zubereitungsarten Vitamine zerstört werden können. Wird Obst und Gemüse jedoch lange gelagert, gehen hierbei auch einige Vitamine verloren, deswegen ist im Winter Tiefkühlgemüse bzw. -obst eine empfehlenswerte Alternative. Einige Stoffe können jedoch durch Bearbeitung des Lebensmittels besser aufgenommen werden, beispielsweise Beta-Carotin in Karotten, eine Vitamin A Vorstufe. Bohnen oder andere Hülsenfrüchte müssen gekocht werden, da sie roh nicht genießbar sind.

5. Fruchtzucker ist gesünder als Haushaltszucker

Aus natürliche Quellen wie Obst ist Fruchtzucker kein Problem, wenn dieses in „normalen“ Mengen, also etwa 2 Portionen täglich, konsumiert wird. Von zugesetztem Fruchtzucker wie etwa in Getränken oder anderen Lebensmitteln, ist abzuraten. Auch Smoothies liefern hohe Mengen an Fruchtzucker. Größere Mengen dieses Zuckers können die Harnsäure im Blut erhöhen und somit Gicht fördern sowie zu einer Fettleber führen.

6. Olivenöl ist das gesündeste Öl

Olivenöl ist zwar gesund, sieht man sich die Zusammensetzung der Fettsäuren genauer an, gibt es andere Öle, die in dieser Hinsicht besser punkten, z.B. Rapsöl, Leinöl und Walnussöl. Diese Öle liefern Alpha-Linolensäure, eine essentielle Omega-3-Fettsäure. Olivenöl enthält hauptsächlich Fettsäuren, die für den Körper nicht essentiell sind, ist aber dennoch ein gesundes Öl, das in der kalten sowie warmen Küche Verwendung finden darf.

7. Schokolade macht glücklich

Schokolade enthält zwar Tryptophan, eine Aminosäure, die die Serotoninausschüttung im Gehirn stimulieren und ein wohliges Gefühl erzeugen soll. Die Konzentration dieser Aminosäure ist jedoch so gering, dass ein Effekt wissenschaftlich nicht nachweisbar ist.

8. Zucker macht süchtig

Forscher haben entdeckt, dass Zucker im Gehirn die gleichen Areale aktiviert wie Drogen. Von einer Sucht kann man jedoch nicht sprechen, da beim Verzicht auf Zucker keinerlei körperliche Entzugserscheinungen beim Menschen auftreten.

9. Saft ist gesünder als Limonade

Dass Cola, Sprite, Fanta und Co. ungesunde Zuckerbomben sind, weiß jeder. Das morgendliche Glas Orangensaft zum Frühstück hingegen gilt als gesund. Fruchtsaft wird schließlich aus Obst gewonnen und enthält Vitamine. Aber auch Fruchtsaft enthält jede Menge Zucker und deshalb viele Kalorien. In einem Liter Saft können durchschnittlich zwischen 400 und 500 Kalorien stecken, also etwa genauso viel wie in Cola. Egal ob Cola oder Saft: Als Durstlöscher sollte man hauptsächlich Wasser trinken. Im Vergleich zu Cola ist Saft dann aber doch die bessere Wahl.

10. Der Mensch braucht Fleisch

Kann es wirklich gesund sein, auf Fleisch zu verzichten? Ja. Denn durch die Vielfalt an Lebensmitteln, die wir heutzutage haben, ist der Mensch nicht mehr auf Fleisch angewiesen. Die Nährstoffe, die dem Körper durch den Verzicht fehlen, können durch Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte und Fisch ersetzt werden, aber auch durch vegane Alternativen. Einzig dem Mangel an Vitamin B12 muss bei veganer Ernährung mit Supplementen entgegengewirkt werden.

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